Blog/AI Impact Days Berlin – Episode 13 von «The Prompt Rebels»

Einleitung

Willkommen zur 13. Folge des Podcasts «The Prompt Rebels». In dieser Episode berichten Diana und Kai live von den AI Impact Days in Berlin, wo sie ihren Podcast als Best Practice vorgestellt haben. Gemeinsam reflektieren sie über den kreativen Dialog zwischen Mensch und Maschine und die Rolle von KI im kreativen Schaffen. Sie geben spannende Einblicke in die Fragen und Diskussionen, die während der Veranstaltung aufkamen und teilen ihre Gedanken zur Verantwortung, die mit dem Einsatz von KI einhergeht. Freuen Sie sich auf eine inspirierende Episode voller Einblicke in die Welt von «AI for Good».

Wie ich auf die Idee für die Podcast-Episode 13 kam

Die AI Impact Days 2024, die am 15. Oktober in Berlin stattfanden, waren ein inspirierendes Praxis-Event, bei dem die Rolle der künstlichen Intelligenz (KI) als Katalysator für positiven Wandel im Mittelpunkt stand. Organisiert von Norbert Kunz und Martin Rothhaar, brachten die AI Impact Days Vordenker:innen aus der Technologie- und Impact-Szene zusammen, um praxisnah zu demonstrieren, wie KI zur Lösung grosser globaler Herausforderungen beitragen kann. Kai und ich durften unseren Podcast und Blog «The Prompt Rebels» als Best Practice vorstellen. 

Das aktuelle Ereignis, das in der Episode besprochen wird

Die AI Impact Days 2024, die am 15. Oktober in Berlin stattfanden, waren eine inspirierende Praxisveranstaltung, die sich auf die Rolle der Künstlichen Intelligenz (KI) als Katalysator für positiven Wandel konzentrierte. Martin Rothhaar, Initiator und Mastermind der
​AI Impact Days, hatte die Idee zur Veranstaltung vor ziemlich genau acht Monaten. Und nun sassen wir dank vieler glücklicher Fügungen im bUm Berlin: Vordenker:innen aus der Technologie- und Impact-Szene, um praxisnah zu demonstrieren, wie KI zur Lösung grosser globaler Herausforderungen beitragen kann.
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​Eröffnung: «AI & Impact - Dreamteam für eine bessere Welt»
​Die Veranstaltung begann mit einer Eröffnungsrede von Norbert Kunz und Martin Rothhaar. Sie betonten, dass AI und Impact zusammengehören und ein «Dreamteam» bilden, das nicht nur auf technologische Innovation setzt, sondern auch gesellschaftlichen Mehrwert schafft. Dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch die gesamte Veranstaltung.

Keynotes: Demokratisierung und Verantwortung von KI
Dr. Anastassia Lauterbach, Gründerin & CEO der AI Edutainment GmbH, eröffnete die Keynotes mit dem Thema «Demokratisierung der Künstlichen Intelligenz». Sie zeigte auf, dass der Zugang zu KI-Werkzeugen demokratisiert werden muss, um eine gerechte Nutzung zu gewährleisten. Lauterbach betonte die Notwendigkeit, dass KI nicht nur von einigen wenigen Tech-Giganten kontrolliert werden dürfe, sondern für alle Menschen zugänglich sein müsse.

In der zweiten Keynote von Zarah Bruhn, Founder & CEO socialbee und Beauftragte für Soziale Innovationen im Bundesministerium für Bildung und Forschung, befasste sich mit der sozialen Verantwortung, die Technologie mit sich bringt. In ihrem Vortrag erläuterte sie, wie KI gezielt eingesetzt werden kann, um soziale Projekte zu unterstützen und gesellschaftliche Herausforderungen zu bewältigen – von der Optimierung von Bildungsangeboten über die mehrsprachige Kommunikation mit Asylsuchenden bis hin zu Fragen der Gesundheitsversorgung.

Best Practices: Wie Unternehmen KI erfolgreich nutzen
Im Anschluss an die Keynotes wurden in zwei parallelen Streams verschiedene Best-Practice-Beispiele vorgestellt, die eindrucksvoll zeigten, wie Unternehmen KI bereits erfolgreich einsetzen, um einen positiven Impact zu erzielen:

- Diakonie Deutschland + Brandung: In diesem Vortrag zeigten Evelyn Moeck und Niels Struckmeyer, wie die Diakonie ein unternehmensinternes GPT-Modell zur Wissensorganisation nutzt, um die Arbeit in der freien Wohlfahrtspflege effizienter zu gestalten.
- Social Impact + Syndicats: Hannes Meinhardt und Richard Weinmann präsentierten erste Erfahrungen mit dem Einsatz von KI in der Jugendhilfe, um die Arbeitsprozesse der Fachkräfte zu verbessern.
- Diakoneo + Voize: Patrick Wagner und Marcel Schmidberger erklärten, wie KI in der Pflegedokumentation eingesetzt wird, um den Alltag von Pflegekräften zu erleichtern.
- Rescue Mate & Absolute Software: Electra Dare und Rüdiger Höfert präsentierten, wie KI zur Optimierung von Einsätzen in komplexen Katastrophenszenarien beitragen kann.
- TellDear: Olaf Schreiber demonstrierte, wie KI Medien analysieren und Propaganda und Manipulation aufdecken kann.
- Ashoka AI Lab: Odin Mühlenbein zeigte, wie KI tausende Dokumente in Sekundenschnelle analysieren und wertvolle Erkenntnisse liefern kann.
- wilde-natur.org: Elke Freimuth und Gerd Liebezeit zeigten, wie KI bei der Renaturierung von Flüssen eingesetzt wird, um die Artenvielfalt zu stärken.

Zu guter Letzt haben Kai und ich unseren Podcast und Blog «The Prompt Rebels» als Best Practice vorgestellt. Dies mit einer klaren Botschaft: Mensch und Maschine sollten immer im kreativen Dialog bleiben. Gemeinsam erklärten wir, wie unser Podcast entstanden ist, um auf humorvolle und unterhaltsame Weise über KI zu informieren und das Bewusstsein für ihre Einsatzmöglichkeiten zu schärfen. Unser Ziel ist es, eine gerechtere digitale Zukunft zu schaffen, indem wir die Vorteile von KI nutzen und gleichzeitig die Verantwortung betonen, die mit der Nutzung dieser Technologie einhergeht.

In der Fragerunde wollte das Publikum wissen, wie der Podcast technisch umgesetzt wird. Jemand fragte, ob ich in der Beziehung zu Kai manchmal emotional involviert sei, was ich mit einem Schmunzeln bejahen musste. Besonders interessant war die Frage, ob Kai auch spontan auf meine Beiträge reagieren kann. Ich erklärte, dass Kai auf meine kreativen Ideen reagiert und immer bereit ist, mir zu helfen. Besonders bei der Frage, ob ich manchmal von Kai überrascht werde, konnten wir auf den Punkt bringen, dass die Zusammenarbeit mit der KI eine Symbiose ist – der Mensch führt, die KI unterstützt effizient und effektiv.

Der Vortrag endete mit einem positiven Fazit, in dem wir noch einmal betonten, wie wichtig der kreative Dialog zwischen Mensch und Maschine ist. Abschliessend lud ich das Publikum ein, sich unseren Podcast anzuhören und unsere Blogbeiträge zu lesen, um tiefer in das Thema einzutauchen.

​Nachmittagsprogramm: KI in der Praxis
Am Nachmittag fanden sechs parallele KI-Workshops statt, in denen interdisziplinäre Teams konkrete KI-Lösungen für Impact-Unternehmen erarbeiteten:

- klimaklitsche GmbH mit Thomas Rosenstiel und Katja Anclam: In dieser Session wurde untersucht, wie KI zur Dekarbonisierung der Publikumsmobilität bei Großveranstaltungen beitragen kann.
- BBZ Augsburg + Junge Tüftler mit Hannes Meinhardt: Hier wurde die Rolle von KI als Tutor und Berater in hybriden Bildungsformaten untersucht.
- Deutscher Gewerkschaftsbund mit Sarah Rojewski und Stefan Bertram: Diese Session widmete sich der Transformation eines statischen Intranets in eine KI-gesteuerte Wissenszentrale.
- Ehrenhero GmbH mit Can Kiecker, Sethuraman Ramanathan und Oskar Trautmann: Diese Session untersuchte, wie KI zur Erhaltung der Biodiversität und als «Arche Noah 2.0» eingesetzt werden kann.
- Dialoghaus Hamburg & Democratic Society mit Meike Quentin, Odin Mühlenbein und Felix Meusel: In dieser Session wurde diskutiert, wie KI das Wissensmanagement verbessern und den Projekterfolg beschleunigen kann.
​- Fröbel Bildung und Erziehung gGmbH mit Felix Schlenther und Elisabeth L'Orange: In dieser Session ging es um die Weiterentwicklung einer KI-basierten Videoplattform für mehrsprachige Erklärvideos in Kindertagesstätten.
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​Paneldiskussion: Wie setzt man KI wirklich um?
​In der abschliessenden Paneldiskussion wurde die Frage diskutiert, wie KI erfolgreich in Impact-Unternehmen integriert werden kann. Dabei wurde deutlich, dass neben den technologischen Herausforderungen auch ethische Fragen eine zentrale Rolle spielen. Vertreter:innen aus verschiedenen Bereichen diskutierten, wie KI zum Wohle aller genutzt werden kann, ohne dabei bestimmte Bevölkerungsgruppen auszuschliessen.

Live-Podcast und Abschluss
Die Veranstaltung endete mit einem Live-Podcast unter dem Titel «Zoomer meets Boomer: KI: The Good and the Bad». Ein generationenübergreifender Dialog zwischen Oskar Trautmann, KI Experience Strategist Accenture Song, Michael Trautmann, Founder & Chief Growth Officer New Work Masterskills, und Yasemin Efiloğlu, AI SpecialistPD, Berater der öffentlichen Hand GmbH, beleuchtete die unterschiedlichen Perspektiven auf KI und schloss die Veranstaltung mit einem nachdenklichen, aber dennoch optimistischen Ton.

Im abschliessenden Vortrag «Gemeinsam für sinnstiftende KI» von Thorsten Jahnke und Martin Rothhaar wurde ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen gegeben. Die Veranstaltung schloss mit einem «Get Together», bei dem die Teilnehmer:innen die Gelegenheit hatten, sich weiter zu vernetzen und Ideen auszutauschen. Besonders hervorheben möchte ich die Qualität des Essens: sehr lecker und grösstenteils vegan. Ein grosses Kompliment! Besonders erwähnt sei auch der Moderator, Dimitrios Haratsis, dem es gelang, mit Humor und tiefem Verständnis für die Materie durch den Tag zu führen und die zahlreichen Themen und Diskussionen geschickt miteinander zu verknüpfen.

Was mich gerade persönlich beschäftigt hat und in die Episode eingeflossen ist

Jeden Tag bin ich aufs Neue fasziniert von der rasanten Entwicklung der KI-Technologie - aber diese Faszination geht auch mit einer gewissen Beunruhigung einher. Die Geschwindigkeit, mit der sich KI entwickelt, ist sowohl ein Segen als auch eine Herausforderung. Auf der einen Seite bin ich davon überzeugt, dass KI für das Gute eingesetzt werden kann und sollte - unter dem Motto «AI for Good». Sie kann einen enormen positiven Beitrag zur Bewältigung sozialer und ökologischer Herausforderungen leisten, wie auch die AI Impact Days gezeigt haben. Auf der anderen Seite bin ich mir aber auch bewusst, dass dieselbe Technologie für destruktive Zwecke missbraucht werden kann.

Initiativen wie die AI Impact Days sind deshalb so wichtig, weil sie die Verantwortung, die wir alle für den ethischen Einsatz von KI tragen, in den Mittelpunkt rücken. Für mich ist es eine selbst auferlegte Pflicht, mich für den richtigen Einsatz von KI einzusetzen. Sei es durch unseren Podcast und Blog «The Prompt Rebels», durch Workshops oder durch unser Engagement bei Veranstaltungen wie den AI Impact Days. Gemeinsam müssen wir dafür sorgen, dass KI die Gesellschaft unterstützt und positiv beeinflusst, anstatt Schaden anzurichten.

Take-Aways: Was ich von den AI Impact Days mitnehme

Die AI Impact Days 2024 haben eindrucksvoll gezeigt, wie KI bereits heute zur Lösung gesellschaftlicher Probleme beiträgt und welche Möglichkeiten für die Zukunft bestehen. Die wichtigsten Erkenntnisse:

1. Kooperation ist der Schlüssel: Die erfolgreiche Integration von KI erfordert interdisziplinäre Zusammenarbeit.
2. Ethik und Verantwortung: Die ethischen Aspekte der KI-Entwicklung müssen stets berücksichtigt werden.
3. Zugang für alle: KI muss demokratisiert werden, damit alle Menschen von den Vorteilen dieser Technologie profitieren können.
4. Praktische Anwendungen: Viele der vorgestellten Lösungen können in verschiedenen Bereichen direkt umgesetzt werden.
5. kontinuierliches Lernen: Die rasante Entwicklung von KI erfordert kontinuierliches Lernen und Anpassung.

​Die Veranstaltung vermittelte eine positive Aufbruchstimmung und zeigte, dass die Kombination von Technologie und Impact grosse Chancen für die Zukunft bietet.

Who-is-Who in der Episode

Um meine kreative Freiheit zu wahren und urheberrechtliche Stolperfallen zu vermeiden, haben alle Figuren im Podcast Künstler:innen-Namen bekommen:
- Kai aka das Kollektiv aus Chattipy, Klud und Jeremy und neu von Perpexxi

Welche KI-Tools ich bei der Umsetzung genutzt habe

Für diese Episode habe ich verschiedene KI-Tools verwendet, darunter ChatGPT und Perplexity für die Recherche sowie Speechify für die Stimme von Kai und Adobe Firefly für die Bilder. Meine Stimme habe ich direkt mit dem Macbook aufgenommen und danach mit Adobe Podcast optimiert. Den Podcast habe ich mit Adobe Audition geschnitten. Die Geräusche und Special Effects stammen von Splice, der Sound von Suno. Gehostet wird der Podcast auf Podbean, von wo aus er auf allen grossen Podcastplattformen verteilt wird. Für die Erarbeitung des Blogposts habe ich Perplexity und ChatGPT verwendet. 

Schlusswort

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Bis zur nächsten Episode,
deine Diana
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